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Dr. Maxi Carl, queerpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Foto: © Blickpunkt Photodesign, Bödeker

25. November 2021: "Ein wichtiges Signal für mehr Vielfalt" - Hannover ist LGBTIQ-Freiheitszone

Auf Initiative des Europäischen Parlaments hat sich die EU zur „LGBTIQ Freedom Zone“ erklärt, um sich deutlich gegen die zunehmende Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen zu positionieren. Die rot-grüne Ratsmehrheit setzt die Initiative der SPD-Fraktion, Hannover zum LGBTIQ-Freiheitsraum zu erklären, nun in die Tat um und stimmte in der Ratsversammlung dem Antrag der SPD-Fraktion zu.

In der Vergangenheit sind bereits andere europäische und deutsche Städte wie Wien, Lissabon und Saarbrücken mit gutem Beispiel vorangegangen. Mit diesem Beschluss möchten wir Hannovers Engagement für Freiheit, Vielfalt und Toleranz hervorheben: “Europa muss ein Ort sein, an dem Menschen unabhängig ihrer geschlechtlichen Identität und ihrer sexuellen Orientierung frei, unbeschwert und in Frieden leben können. Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat heute ein wichtiges Zeichen für die europäischen und unsere sozialdemokratischen Werte gesetzt und geht mit gutem Beispiel voran“, kommentiert Dr. Maxi Carl, queerpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion den Beschluss.

Dieses Zeichen soll auch Ausdruck darin finden, dass die Regenbogen-Fahnen vor dem Rathaus ab dem kommenden Jahr nicht nur zum Christopher-Street-Day, sondern über den gesamten Juni, dem „Pride Month“, gehisst bleiben.

Für die Sozialdemokrat*innen sei es wichtig, dass Hannover mit dieser Resolution der europäischen Initiative vor Ort Leben einhauche. Das bedeute einerseits, dass Hannover die Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz der Rechte von LGBTIQ-Personen fortsetzen solle und andererseits, dass der strukturellen Diskriminierung der Kampf angesagt werde. „Den Kommunen kommt bei der Bekämpfung von Alltagsdiskriminierung und Hasskriminalität eine Schlüsselrolle zu. Die Sensibilisierung für queere Themen und die Umsetzung der Förderung, das Recht auf die Wahl der eigenen geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung diskriminierungsfrei auszuleben, gelingt vor allem im nächsten räumlichen Umfeld“, führt Carl weiter aus.

„Dass Hannover als Landeshauptstadt hier eine Vorreiterrolle einnimmt und die Verantwortung, die ihr zuteil wird, in die Tat umsetzt, erfüllt mich mit Stolz. Ich hoffe, dass in naher Zukunft viele weitere Kommunen diesen wichtigen Schritt gehen und Ihrer Verantwortung nachkommen“, erklärt Carl abschließend.

Vorherige Meldung: Für Hannover. Für Morgen. - Grüne und SPD einigen sich auf gemeinsame Zielsetzungen für Hannover

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