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21. November 2008: Stigmatisierung von jungen Migranten durch Schünemann ist unerträglich!

„Wir haben in den letzten Jahren und besonders durch den Lokalen Integrationsplan viel zum Thema Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Hannover auf den Weg gebracht“, erklärt Alptekin Kirci, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

„Es ärgert mich sehr, dass Herr Schünemann nun die Straftaten junger Migranten separat in der polizeilichen Kriminalstatistik erfassen will und damit Vorurteile verschärft“, ärgert sich Kirci.

Niedersachsens Innenminister Schünemann plädiert weiter auch für die Abschiebung von straffälligen, jugendlichen Migranten. Wichtiger ist es, eine effektive Bildungs- und Präventionsarbeit zu leisten. Hierzu ist der im Sommer 2008 beschlossene Lokale Integrationsplan mit seinen gezielten Maßnahmen ein wertvolles Instrument.
„Hannover setzt mit seinen vielfältigen, außerschulischen Angeboten in der offenen Jugendarbeit und den außerschulischen Bildungsangeboten hervorragende Akzente in der Integrationsarbeit“, ergänzt die jugendpolitsche Sprecherin Kerstin Tack. „Diese gilt es auszubauen und nicht durch Stigmatisierung zu zerstören.“ „Das Klischee ‚Jung, männlich, aggressiv und Migrant’ darf in Zukunft nicht weiter verschärft werden, hierfür wird sich die SPD-Ratsfraktion in Hannover auch weiterhin einsetzen“, betont Alptekin Kirci.

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