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11. Februar 2009: Tack warnt: Vorschlag der Union läuft auf ungerechte Familienpolitik hinaus

<i><b>Die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Hannover, Kerstin Tack, lehnt die Zahlung des Kinderbonus von 100 Euro an alle Familie, unabhängig vom Einkommen ab.</i></b>

In der öffentlichen Anhörung zum Konjunkturpaket II im Familienausschuss des Bundestages forderte die Union einen Kinderbonus von 100 Euro für alle Familien, unabhängig vom Einkommen. Die Aufnahme des Kinderbonus in das Konjunkturprogramm II ist auf drängen der SPD aufgenommen worden. Die CDU hatte diesen Vorschlag lange abgelehnt. Hierzu erklärt Kerstin Tack: „Bereits jetzt profitieren die gut verdienenden Familien von den Kinderfreibeträgen. Es entspricht nicht meinem Verständnis von Gerechtigkeit, wenn auch an diese Familien der einmalige Kinderbonus von 100 Euro gezahlt wird.“
Durch die Kinderfreibeträge erhalten Familien mit hohem Einkommen monatlich bis zu 74 Euro mehr als Familien die ausschließlich Kindergeld empfangen. Familien sind von großer Wichtigkeit für unsere Gesellschaft. Mit dem Kinderbonus werden bewusst diejenigen mit niedrigem und mittlerem Einkommen unterstützt. „Eine solche Politik gibt der Binnenkonjunktur notwendige Impulse und fördert die Verteilungsgerechtigkeit,“ erklärt die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

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